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Im Moment bin ich sehr unsicher, ob ich mir noch einmal das Antidepressivum Cipralex verschreiben lassen sollte.

Zwei Internetbeiträge brachten mich da zum Grübeln.

Hier in Myblog - in einem Blog, in dem ich sehr gerne lese ging es auch um angstlösende Medikamente. Und dass sie sie nicht verordnet bekommt, sondern es laut ihrer Therapeutin/Ärztin (ich bin mir jetzt mom. nicht sicher und wenn ich "gucken" geh, ist mein Eintrag weg) ohne schaffen soll.

Und im Depressionsforum, in dem ich auch häufig und gerne lese - dort hat eine Frau im März mit Cipralex angefangen, nach den anfänglichen Nebenwirkungen ging es ihr jetzt die ganze Zeit gut, aber jetzt wieder ein Absturz - d. h. nach knappen fünf Monaten.

Nur ist eben das Krankheitsbild von den beiden verschieden. Mir ging es um die Angst. Mir steht etwas ziemlich heftiges bevor. Eigentlich wollte ich das Cipralex mir nächste, spät. übernächste Woche wieder aufschreiben lassen, da habe ich Urlaub und kann dann zu Hause erst mal mit den Nebenwirkungen (schon allein das heftige Ohrendröhnen war ja furchtbar, neben dem Schwindel und Oberschusseligkeit und und und)
fertig werden. September/Oktober geht wohl alles los. So wäre der Zeitpunkt, das Medi jetzt Mitte/Ende August zu starten gut, dann setzt die Wirkung der Stimmungsaufhellung dann in etwa ein, wenn ich es in etwa auch brauche - denn ich weiß ja, was abgehen wird.
Ich könnte es nehmen, bis alles rum ist - so hatte ich mir es gedacht....noch so ein Absturz und so lange krank wie Anfang des Jahres möchte ich nicht riskieren.
Nur - wenn man doch trotz allem Abstürze auch mit Medi bekommt? Könnte ich es schaffen? Auch ohne?
Ich habe so viel gearbeitet an mir und gelernt über mich das letzte halbe Jahr - andererseits ist die Depression eine Krankheit - es geht ja in meinem Fall nicht vordergründig um Ängste, sondern um die Auswirkungen der Ängste, Überlastung.....dieser Absturz, dieses nicht mehr steuern können.
Nun, für nächste Woche werde ich mir einen Termin beim Hausarzt geben lassen, der mir Anfang das Jahres das Medi verordnet hat und werde es mit ihm absprechen und Mitte August habe ich auch den Termin in der Beratungsstelle....
Für das Medi spricht einfach, dass es eine letzte Hürde von meiner letztjährigen Lebensentscheidung ist und wenn die Dinge geklärt sind, schaffe ich es in jedem Fall auch wieder ohne - aber: sollte ich evtl. nicht einfach abwarten, wie es mir dabei geht? Bei der Sache? Naja, das werde ich dann mit meinem Hausarzt abklären müssen - auf jeden Fall kamen die "Denkanstöße" jetzt zur rechten Zeit - das ist es, wo ich immer denke, dass es doch einen Gott oder göttliche Macht gibt, die sich in Dingen zeigt, die andere sagen oder erleben, so kleine Zeichen zur rechten Zeit, die es zu sehen gilt......andre würden es evtl. als puren Zufall werten.....

1.8.06 06:43

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sab / Website (1.8.06 19:07)
Ich glaube, ich wäre viel zu stolz für ein Medikament. Ich will es ohne, ganz allein...

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