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Informatives:

ABSTAMMUNG
Alle Hunde stammen von Wölfen ab - der Anführer eines Wolfsrudels ist der Leitwolf. Man nennt ihn auch Alphatier, nach dem Anfangsbuchstaben im griechischen Alphabet. Dem Leitwolf gehorchen alle anderen Rudelmitglieder. In der Rangordnung folgt danach immer das stärkste Weibchen im Rudel.
Viele Hunde sind hervorragende Läufer. Windhunde wie der Greyhound schaffen über 60 km/h. Die Ausdauer haben Hunde von den Wölfen geerbt. Wölfe sind Hetzräuber. Sie lauern einem großen Beutetier nicht auf und schleichen sich auch nicht an. Sie hetzen es im Rudel (sie leben und jagen in Rudeln von fünf bis acht Tieren) so lange, bis es ermüdet. Das kann bei einem kräftigen Wapiti-Hirsch Tage dauern.

Hunde gibt es seit etwa 10.000 Jahren. In der damaligen Steinzeit zähmten die Menschen wahrscheinlich junge Wölfe. Die Wölfe blieben bei ihnen und passten sich den Menschen an. Auch ihr Aussehen veränderte sich mit der Zeit.
Hunde haben viele Verhaltendweisen von den Wölfen geerbt. In jedem Wolfsrudel herrscht eine strenge Rangordnung. Anführer ist der Leitwolf. Für einen Hund ist sein Herrchen der Rudelführer. Deshalb folgt ein gut erzogener Hund aufs Wort. Mit Belohnungen wie Lob, Kraulen oder einem Leckerchen lassen sich viele Tiere gut erziehen.
- mit der Demutshaltung (auf Rücken oder Seite auf dem Boden liegend) zeigt der schwächere Hund, dass er sich unterordnet.

ALTER
Es hängt von der Rasse ab, wie alt Hunde werden können. Boxer können 10 Jahre alt werden, Pekinesen 15 Jahre und Setter erreichen bei guter Pflege sogar 20 Jahre!

GERUCHSSINN
Warum beschnüfeln Hunde alles?
Hunde können sehr viel besser riechen als Menschen, denn ihr Geruchssinn ist viel stärker ausgeprägt. Am Geruch erkennen Hunde einen Menschen, ein Haus oder einen Nachbarshund. Hunde verständigen sich untereinander auch mit Duftmarken. Wenn sie den Urin eines anderen Hundes riechen erfahren sie, ob der andere ein Männchen oder Weibchen ist, wie alt er ist, ob er Hunger hat, ob er krank ist und vieles mehr.
- Die Nasen der Hunde sind hoch empfindlich
- Durch gegenseitiges Beschnüffeln beim Aufeinandertreffen erhalten Hunde zahlreiche Informationen
- Warum haben Hunde feuchte Nasen?
Gerüche werden durch unsichtbare Teilchen übertragen. Diese Teilchen heißen 'Geruchspartikel. Sie schweben durch die Luft und verfangen sich in der Nase. Da die Nase des Hundes feucht ist, bleiben die Geruchspartikel leichter daran hängen.

GEHÖR
Das Gehör des Hundes ist besser als das des Menschen. Hohe Pfeiftöne hören sie sehr deutlich, auch können sie sechs- bis achtmal weiter hören als Menschen. Deshalb können Menschen z. B. die Pfeiftöne aus der Hundepfeife nicht hören, da sie so hoch sind.

AUGEN/SEHEN
Im Inneren des Auges befindet sich die Netzhaut. Trifft ein Lichtstrahl auf diese Netzhaut, dann sieht man etwas. Das ist bei Menschen und Hunden gleich. Auf der Netzhaut sind winzige Stäbchen und Zäpfchen. Mit den Stäbchen kann man hell und dunkel unterscheiden. Mit den Zäpfchen nimmt man Farben wahr. Auf der Netzhaut des Hundes sind viele Stäbchen, aber nur sehr wenige Zäpfchen zu finden. Deshalb sehen Hunde Farben nur sehr schlecht.
- In der Dämmerung kann ein Hund sehr viel besser sehen als ein Mensch.

STIMMUNGEN
Mit der Rute drückt der Hund seine Stimmung aus. Freut er sich, dann wedelt er mit dem Schwanz. Manchmal wedelt der Hund jedoch mit ausgestreckter Rute, wenn er unsicher ist. Und mit eingezogenem Schwanz wedelt er, wenn er unterwürfig ist. Geht die Rute zwischen die Hinterbeine, dann hat der Hund Angst. Zeigt die Rute nach oben, will der Hund beeindrucken (imponieren).

GESICHTSAUSDRUCK
- offenes Maul, aufgestellte Ohren:
Der Hund ist aufmerksam
- geschlossenes Maus, angelegte Ohren:
Dieser Hund weiß nicht, wie er sich verhalten soll
- hochgezogene Lefzen/Zähne gebleckt, angelegte Ohren:
= Drohung, dieser Hund zeigt, dass er zu einem Angriff bereit ist
- Ohren nach vorn, weit geöffnetes Maul:
= Wut, dieser Hund geht zum Angriff über

Was wären manche Menschen ohne Hunde? (mich eingeschlossen
)
Roald Amundsen hätte z. B. 1911 nicht als erster Mensch seinen Fuß auf den Südpol setzen können. Der Südpol liegt ja inmitten einer Schnee- und Eiswüste, die doppelt so groß wie Europa ist. Dort herrschen die niedrigsten Temperaturen, die je auf Erden gemessen wurden, bis minus 88 ° Celsius. 52 Schlittenhunde haben Amundsen zum Südpol gebracht. Ohne die treuen Begleiter hätte der Forscher sein Ziel wohl nie erreicht. Selbst in größter Kälte taten die Hunde tagein, tagaus brav ihren Dienst.
- Etwa acht bis zehn Hunde sind nötig, um einen voll bepackten Lastschlitten zügig voranzubringen.

WELPEN
Hundebabys werden nacheinander geboren. Meistens sind es vier bis sechs, manchmal auch mehr. Bei jedem beißt die Hündin zuerst die Nabelschnur durch. Dann leckt sie das Neugeborene, bis es zu atmen beginnt.

Welpentest:
kauft man sich einen jungen Hund im Alter von sieben bis acht Wochen, kann man ihn auf seine Eigenschaften hin testen.
- man hält ihn eine halbe Minute lang mit beiden Händen hoch. Lässt er das ruhig mit sich geschehen, wird er ein gefügiger Hund werden. Ansonsten zappelt er oder versucht zu beißen.
- man wirft ihm ein zusammengeknülltes Tuch hin. Bringt er es zurück, wird er später gerne etwas für sein Herrchen tun.

Für die Welpen ist der dritte und vierte Lebensmonat eine wichtige Zeit des Lernens. An den Geschwistern lernen sie, ihre Kräfte zu messen. Sie raufen dann oft miteinander und balgen sich. Von ihren Hundeeltern lernen sie in der Zeit Gehorsam. Wenn sie nicht folgen, werden sie böse angeknurrt oder mit einem sanften Nackenbiss zur Ruhe gebracht. Auch bei ihrem Hundehalter müssen sie jetzt in die Schule gehen. Da lernen sie einfache Kommandos wie "Sitz!", "Aus!" oder "Platz!"
Im fünften und sechsten Lebensmonat erwacht bei den Hunden der Jagdtrieb. Sie wollen dann auf eigene Faust ihre Umgebung erkunden. Vom siebten bis neunten Lebensmonat an sind Hunde Geschlechtsreif und können selbst Junge haben. Sie sind dann aber immer noch nicht ausgewachsen. Das ist bei kleinen Hunderassen erst im Alter von einem Jahr der Fall und bei großen Rassen mit zwei Jahren.

Ich bin froh, dass ich einen Hund habe. Ich kuschel so gerne mit ihm und wäre ohne ihn nicht so oft und weit in der Natur unterwegs, zu jeder Jahreszeit. Es ist so schön von einem Hund begrüßt zu werden, wenn man nach Hause kommt. Ich habe meinen süßen, warmen, weichen Kuschelhundi absolut lieb und würde mich ohne ihn sicherlich noch einsamer fühlen. Es hat auch so etwas beruhigendes und friedliches, wenn ich abens auf dem Sofa liege und er neben mir in seinem Körbchen schläft, hin und wieder mit Pfote oder Nase zuckt und sich sein Bäuchlein beim Atmen hebt und senkt.....und wenn er mag, darf er auch zu Frauchen aufs Sofa - wenngleich die lieben Vierbeiner das wegen der Rangfolge ja eigentlich nicht sollen, laut Lehrbuch